Fotos, Medaillen und ein Star zum Anfassen

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Francesco Friedrich begeisterte bei Anhalt Sport trifft Legenden Teil 2 wieder alle Gäste.

Halbzeit zwei hätte fast Verspätung gehabt, so viele Fotowünschen musste Francesco Friedrich am 4. April am Ende der Pause erfüllen. Nachdem er schon 45 Minuten im Rahmen von „Anhalt Sport trifft Legenden“ über Olympia in Peking gesprochen hatte, wollten alle der rund 140 Gäste im Dessauer Bauhaus Museum ein Foto mit dem besten Bob-Piloten der Geschichte. Auch, weil er alle olympischen Goldmedaillen dabeihatte, die er bei den letzten beiden Spielen gewonnen hat.

Als Friederich vor anderthalb Jahren zum ersten Mal bei „Anhalt Sport trifft Legenden“ war, waren es erst zwei Goldmedaillen – im Februar 2022 sind in Peking zwei weitere dazu gekommen. Friedrich äußerte sich in Dessau positiv über seine Erfahrungen in Peking: „Das Essen war gut und das olympische Dorf das bisher schönste, was wir hatten.“ Und fügte an: „Es ist traurig, dass der Sport nicht an erster Stelle stand.“ Ein Boykott kam für ihn nie infrage, denn der Sport ist „unsere existenzielle Grundlage.“

Die Spiele waren aber nicht nur aufgrund der Erfolge speziell, sondern auch weil er bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne ins Stadion tragen durfte. „Das war ein besonderes Gefühl und eine Ehre für mich und den Bob-Sport“, so die Legende, die in Dessau betonte, dass Olympia 2026 ein Ziel ist.

„Wir hatten hier heute wie vor 1,5 Jahren ein sehr interessiertes Publikum, die sind alle sportbegeistert und vielleicht kann ich ihnen auch etwas mitgeben, dass die Kinder wieder mehr Sport machen und der Sport wieder etwas mehr in den Vordergrund rückt“, so Francesco Friedrich zum Abend in Dessau, bei dem er sich in der Bauhausstadt wieder sehr wohl fühlte.

Felix Zilke, von Anhalt Sport e.V. resümierte: „Ein phänomenaler Sportler, ein Vorzeigeathlet, Perfektionist, sympathisch und nahbar, machte mit seinen Medaillen Bilder mit allen Gästen, hielt kurze Gespräche mit ihnen. Es ist immer wieder erstaunlich ein so tollen Menschen als Gast zu haben. Alle Gäste waren total begeistert und auch mit diesem tollen Ambiente im Bauhaus Museum war das ein rundum gelungener Abend.“

Ein spezieller Dank an Marcus Wozny von der Stiftung Bauhaus für die Unterstützung.

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