Olympischer Fackellauf startet mit Zuschauern

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Thomas Röhler, Johannes Vetter und Maliaka Mihambo - hier alle beim Anhalt Meeting in Dessau - haben eine Medaille bei den Olympischen Spielen fest im Blick (Fotos: Andreas Neuthe)

Viele fiebern darauf hin, fraglich sind sie immenoch - die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Auch viele Stars des Anhalt Meetings haben diesen Termin im Blick. Olympia, das große Ziel eines jeden Leichtathleten. So auch von Johannes Vetter, Thomas Röhler und Malaika Mihambo. Die Weitspringerin sagte erst vor kurzem gegenüber leichtathletik.de zu der Möglichkeit einer Goldmedaille: "Bestimmt, aber auch das ist nicht selbstverständlich. Dafür muss man hart arbeiten. Es reizt mich. Wenn es einen solchen Sprung geben sollte, würde ich mich sehr freuen."

Der olympische Fackellauf jedenfalls wird aber am 25. März vor Zuschauern starten. Dies teilten die Organisatoren der Sommerspiele in Tokio am Donnerstag mit. Es dürfe aus Vorsicht vor dem Coronavirus allerdings keinen Jubel oder Anfeuerungsrufe geben, wenn das Olympische Feuer auf Reisen geht. Zudem wird die Zuschauerzahl begrenzt und es herrscht Maskenpflicht.

Der Fackellauf startet nach den Plänen der Organisatoren am 25. März in Fukushima und soll das Feuer bis zum anvisierten Olympiastart am 23. Juli nach Tokio bringen. Die Fackelträger dürfen ohne Maske laufen, sie müssen aber in den zwei Wochen vor ihrem Einsatz spezielle Gesundheitsakten führen und riskante Aktivitäten wie Essen gehen oder überfüllte Orte aufsuchen vermeiden. Ausländische Läufer, von denen im vergangenen Jahr noch 300 geplant waren, in die Veranstaltung zu integrieren, werde laut Organisatoren angesichts der aktuellen Pandemie-Lage "sehr schwierig".

Im vergangenen Jahr war der symbolträchtige Lauf, der 47 Präfekturen Japans durchqueren soll, aufgrund der Corona-Pandemie wenige Tage vor dem Start abgesagt worden, die Sommerspiele waren um ein Jahr auf Sommer 2021 verschoben worden.

Quelle: Sport1.de

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